Diagnosen und deren Erklärung

  • Diagnose

  • Erklärung

  • Was können wir tun

  • aseptisch
  • Ohne Infektion.

  • BWS - Syndrom
  • Schmerzen im Brustwirbelbereich

  • TENS Gerät, Rumpfstützmieder,  Mieder / Orthese mit Funktionsbasis im Becken- Bauchbereich, mit Einbindung des Schulterbereichs zur Ruhigstellung.

  • Cerebralparese
  • Lähmung durch Sauerstoffmangel während, bei oder kurz nach der Geburt. Reflexveränderung.

  • Orthesen, Rollstuhl-, Stehbrett-, Lifter-Versorgung

  • Claviculafraktur
  • Knochenbruch des Schlüsselbeins

  • Rucksackverband ( Geradehalter). Hier bildgebende Untersuchung wichtig, um abzusichern, ob die Frakturstellen korrekt zueinander stehen und nicht versetzt sind.

  • Dekubitus
  • Schädigung des Haut- u. Unterhautgewebes
    Bis hin zu Knochenauflösungen und Blutvergiftungen die zum Tod führen können. Die Schädigung fängt meist durch partielle Belastung unsichtbar fürs Auge im Unterhaut-Muskelgewebe an. Schon Rötungen von Hautbereichen stellen einen Dekubitus dar.
    Risikoerhöhung:
    >Bettlägrigkeit, besonders wenn sich die Person kaum bewegt,
    >Diabetes,
    >eng sitzende, unpassende Orthesen, Prothesen und Einlagen
    >Hautdefekte, z.B. durch Stoßen beim Umsetzen vom Rollstuhl auf Toilettenstuhl oder ins Bett.
    Gefährdete Körperregionen:
    >Ohrmuschel
    >Wirbelsäulenvorsprünge
    >Schulterblätter
    >Ellenbogen
    >Kreuzbein
    >Steißbein
    >Trochanter
    >Knie
    >Wadenbeinköpfchen (bei Or- u. Prothesen)
    >Knöchel
    >Ferse
    Dekubitus-Stadien:
    1. Grad: umschriebene Rötung, intakte Haut
    2. Grad: Hautdefekt
    3. Grad: tiefer Hautdefekt; Muskeln Sehnen u. Bänder sind sichtbar
    4. Grad: Haut u. Gewebedefekte mit Knochenbeteiligung

  • Gute Körperpflege mit Spezialprodukten.

    Korrekte Lagerung mit Lagerungshilfen -> 30° Lagerung, Lagerungskissen

    Umsetzhilfen, Dreh- u. Drehgleitscheibe
    Rutschbrett, Patientenlifte.

    Hilfsmittel ohne vorstehende Kanten, z. B. an Rollstühlen abklappbare Bremshebel.

    Bei Bettlägerigkeit Auflagedruck-verminderung pro cm² Hautfläche wichtig. Dies durch korrektes Lagern, und den Einsatz von so genannte Anti Dekubitus Matratzen. Diese gibt es in den Ausführungen Spezial Schaummatratzen oder als Luftgefüllte Großzellen- Wechseldrucksysteme.

    Gleiches gilt für Sitzkissen, z. B.im Rollstuhl, aber auch auf Möbeln, auf denen lange gesessen wird.

  • Diabetis mellitus
  • „Zuckerkrankheit“, im Verlauf der Krankheit kann es zu Sehstörungen bis zur Blindheit, Sensibilitätsstörungen bis hin zum Verlust der Wahrnehmung von Körperkontakt kommen. Hierdurch wächst die Gefahr von Druckgeschwüren extreme. Offene Hautbereiche heilen sehr schlecht ab

  • Bei Fußbeschwerden mit Weichpolster – Einlagen ohne spürbare Übergänge und Rand- bzw. Nahtkanten arbeiten.
    Spezial-Diabetikerschuhwerk ohne Innennähte.
    Bei Bettlägerigkeit Auflagedruck-verminderung pro cm² Hautfläche wichtig. Dies durch korrektes Lagern, und den Einsatz von so genannte Anti Dekubitus Matratzen. Diese gibt es in den Ausführungen Spezial Schaummatratzen oder als Luftgefüllte Großzellen- Wechseldrucksysteme.

    Weiche, nicht drückende Strümpfe / Socken

  • Frakturen
  • Knochendefekte, Knochenbruch in Form von:  Haarriss-, Trümmer- Sprial-, Stauchungs-, offene-, Distorsions-  und Verdrehungsfrakturen. Daneben auch Knochenbrüche durch Knochenentkalkung (Osteoporose) oder Tumore.

  • Postoperativ:  Orthesen oder Einlagen zum Stützen und Entlasten.

    Konventionell: Orthesen, Schienen, Entlastungsschuhe, Verbände.

    Im Bereich der Wirbelsäule: führende bis ruhigstellende Bandagen, Orthesen, Mieder, Korsetts. Diese konfektioniert nach Maßnahme oder nach vom Körper genommenem Gipsabdruck

  • Fersensporn
  • Kalkablagerung/ -ansammlung in dem Bereich, in dem die Plantaraponeurose / feste Sehnenplatte von Fersenbein zum Zehenbereich hin, am vorderen Rand des Calcaneus / Fersenbeins, festgewachsen ist. Ein sehr hoher Anteil der Menschen hat einen solchen Fersensporn, haben jedoch hiermit keine Probleme, da dieser rund (ähnlich einem Schiffsbug) ist und nicht stört. Schmerzen bereitet die spitze Form, die „Papageienschnabel“ -ähnlich gekrümmt ist und bei jedem Schritt in die darunterliegenden Sehnen-, Muskelschicht sticht. Evtl. Folge ->Entzündung.

  • Am sinnvollsten ist eine Weichschaumeinlage mit kompletter Freilegung des Bereiches unter dem Sporn, mit Einmulden der Plantaraponeurose, um diese vor Druck durch das Längsgewölbe zu bewahren, der einen Zug auf den gereizten Bereich auslösen würde. Wichtig: die Positionsbestimmung des Sporns bei der Einlagenmaßnahme.

    Gute Therapeutische Erfolge bringen auch Dehnübungen der Plantaraponeurose. In sehr schwerwiegenden Fällen kann eine Unterschenkelorthese nach Gipsabdruck gefertigt werden, in der der Fersenbereich komplett entlastet wird und schwebt. Das Körpergewicht wird mittels der Orthese am Unterschenkel abgefangen. Über Schienen und Innenschuh wird die Belastung auf den Boden gebracht, die Ferse schwebt über der Innensohle.

  • Gicht
  • Ablagerung von Harnsäure-Kristallen in Knochen – Knorpelgrenzen (bevorzugt Pollex/Daumen u. Hallux/Großzeh)

  • Ruhigstellung über Orthesen

  • HWS- Syndrom
  • Schmerzen im Halswirbelbereich

  • TENS (Transcutane Elektro Nerven Stimulation) / EMS (Elektr. Muskel Stmulation)  Gerät zur Muskellockerung und Beruhigung der gereizten Nerven.

     

    Zeitweise Tragen einer Halskrause, Cervicalorthese

  • Habituelle Luxation
  • Gewohnheitsgemäße Ausrenkung eines Gelenkes. Meist Schulter od. Patella / Kniescheibe.

  • Bandagen oder Orthese zur Stabilisierung, Führung

  • Hüftdysplasie
  • Nicht korrekt ausgebildete Hüftgelenkpfanne.

  • Spreizschienen (-hosen)

  • Hernie
  • Weichteilbruch. Darmschlinge drückt sich durch Öffnungen im Sehnen- Muskelbereich.

    postoperativ -> durchtrennte Schichten wachsen nicht mehr zusammen.

    pathologisch    ->  Muskelschichten reissen auseinander, Sehnen und Bänder können die Verbindung nicht mehr halten.

    Traumatisch    ->  Aufplatzen, reissen durch äußere Krafteinwirkung.

  • Bruchbänder, Leibbinden mit Pelotten, Innenbinde oder „Bauchhebetasche“ bei Extremhernien die den Bauch bis auf die Knie fallen lässt.

  • Hallux valgus
  • X-Stellung der Großzehe, Zehenspitze „schaut“, wächst, legt sich zur Kleinzehenseite. In extremen Fällen liegt der Hallux/Großzeh unter den anderen Zehen.
    Ursache Bindegewebsschwäche, zu hohe und spitze Schuhe getragen, hierdurch Belastung im Vorfuß viel zu hoch gewesen.
    Durch Veränderung der Bänder, Sehnen, Muskel

  • Einlagen mit hoher Spreizfußpelotte, Hallux valgus Tagbandage,
    Hallux valgus Nachtbandage (-orthese). Breites Schuhwerk empfehlen

  • Hallux rigidus
  • Versteifung der Großzehe, im Abroll-/Ballengelenk

  • Einlage aus festem Material mit vorgezogenem Großzehenlappen, damit während des Abrollvorgangs keine Belastung auf den Hallux kommt.
    Ergänzend, die Wirkung verbessernd können Abrollhilfen an Einlage oder an die Schuhsolle in Form einer Ballen-, oder Zehenrolle angebracht werden.

  • Hohlfuß
  • Durch Verkürzung der Plantaraponeurose nähern sich Zehen und Fersenbereich einander an. Der Fuß „bäumt sich in seiner Mitte auf“. Es kommt zu Lageveränderung der Knochen
    >Abdruck: Der Fuß liegt nur im Zehen und Fersenbereich auf, der Rest wird über-brückt. Achtung: Das Bild bei einem ausgeprägten Knickfuß kann ebenso sein, da der äußere Fußrand hochgezogen wird!

  • Bei Absicht der Korrektur: Einlage mit breiter, recht festen, hohen Quergewölbepelotte und deutlicher Abstützung des sustentaculum talis / vorderen Fersenbeinbereichs. Freilegung der Plantaraponeurose. Fuß soll durch Einlage in der Längsrichtung gestreckt werden. Braucht hierzu Freiraum nach unten, Fuß muss sich senken können.
    Bei kontrakter / steifer Form: Weichbettung mit Freilegung der Plantaraponeurose

  • Hammerzeh
  • Oft Folge des Hallux valgus, da hierdurch die  Zehe neben dem Hallux/Großzeh zur längsten Zehe wird. Diese bekommt nun beim Abrollvorgang Druck von vorne, ist aber von Natur aus nicht für solche Belastungen ausgelegt und zieht sich zurück, um wieder kürzer zu werden. Die nächste Zehe folgt…

  • Hammerzehenpolster zum Aufstrecken der Zehen, besonders im Abrollvorgang.
    Zehenbank / Großzeh liegt tief, Zehen auf einer höher gearbeiteten Fläche der Einlagen.

  • Haglundferse
  • Exostose (Auswuchs)  zwischen Calcaneus und Achillessehnenband, kann zur Knochenhautentzündung führen.

  • Ähnlich wie Fersensporn frei zu legen.  In die Schuh-Fersenkappe wird eine Polsterung eingearbeitet. Last-/ Fußaufnahme seitlich neben der empfindlichen Stelle der Haglund-Ferse. Dieser Bereich liegt frei.

  • Ischias-Syndrom
  • Reizung bzw. Kompression  des Nervus ischiadicus. Schmerzen im gesamten Verlauf dieses Nerves. Wahrnehmung im Leisten-, Hüft-, Kniegelenk- und Fußgelenkbereich.

    Ausgelöst durch Bandscheibenvorfall, Spondyolisthese.

  • Bandscheibenentlastungswürfel, elastische Rückenstützbandagen, Mieder, Hohmann-Mieder, Rumpforthese. Ziel ist immer eine Aufrichtung der LWS sowie ein Öffnen des dorsalen Zwischenwirbelraums.

     

    TENS / EMS. Geräte zur  Schmerzlinderung u.  Muskellockerung

  • Kreuzbandruptur Kniegelenk
  • Riss eines Kreuzbandes
    Es können vordere und hintere Bänder betroffen sein. Dies muss bei der Versorgung beachtet werden, da viele Orthesen in der Wirkung, für vordere od. hintere Versorgung, anders sind. ! Gelenkschäden!

  • Orthese für betroffene vordere oder hintere Bänder.

  • Knochennekrosen, aseptisch >Perthes, >Köhler I >Köhler II >Lunatum malazie (Morbus kienböck) >Osgood Schlatter >Scheuermann
  • Knochenerweichung…

    des Hüftkopfs

    des Os naviculare pedis / Fuß

    der Metartasalköpfchen

    des Os lunatum (Metacarpus)

     

    des Tibiakopfes

    Brustwirbel (mind. 2)

  • Orthese mit entlastender, stabilisierender Wirkung

    Einlage zur Druckentlastung, Ruhigst.

    – Wie vor Handmanschette zur Fixierung

     

    – Kniebandage, -Orthese (Sportverbot)

    – Rumpforthese

  • LWS - Syndrom
  • Schmerzen im Lendenwirbelbereich

  • Bandscheibenentlastungswürfel, elastische Rückenstützbandagen, Mieder, Hohmann-Mieder, Rumpforthesen.  Ziel ist immer eine Aufrichtung der LWS sowie ein öffnen des hinteren Zwischenwirbelraums.

     

    TENS / EMS Geräte zur  Schmerzlinderung u.  Muskellockerung

  • Lumbago
  • „Hexenschuss“ plötzlich auftretender Schmerz im LWS Bereich mit Muskelverspannungen. Evtl. Folge eines Bandscheibenschadens

  • Siehe Ischias Syndrom

  • Lumbalgie
  • Schmerzen im LWS Bereich

  • Lipödem / Lymphödem / Lipo-Lymphödem
  • Erkrankungen durch Störungen im Lymphsystem, oder durch Ansammlung von Fettsegmenten, wobei die Bildung von Schwellungen / Ödemen der Beine oder Arme auftreten. Teilweise mit massivem Umfang.

  • Kompressionsstrümpfe, die generell im so genannten, aufwendigeren  Flachstrickverfahren hergestellt werden.

    Durch das Flachstrickverfahren wird erreicht, dass der Strumpf die Form des Beins widerspiegelt. Hier wird „wie bei einem Pullover“ Reihe für Reihe gestrickt, Maschen zu und abgenommen. Der Strumpf wird hinten zusammen genäht. Hieraus folgt auch der Name „Nahtstrumpf“.  Die Optik dieser Strümpfe ist meist  nicht so gut wie die der Rundstrickstrümpfe. Dadurch jedoch, dass die Form dem Bein entspricht, empfinden die Trägerinnen und Träger die Strümpfe meist sehr angenehm. Die Wirkung ist hervorragend.

    Um das Tragen zu vereinfachen, gibt es auch Kombinationsmöglichkeiten von Kniestrumpf, Schenkelstumpf, Bermuda-  und Leggingshosen.

     

    Das Messen der Beine oder Arme für Flachstrickstrümpfe erfordert viel Erfahrung und spezielle Schulungen.

     

    Die Kompressionsstrumpfversorgung ist immer eine „Begleitbehandlung“ zu therapeutischen Maßnahmen, wie manueller Lymphdrainage, Schwimmen etc.

  • Multiple Sklerose / MS
  • Muskelfunktionsstörung, nervenbedingt.

    Krankheit zeigt sich zunächst durch leichte Ausfälle, verläuft meist in Schüben und kann zur vollkommenen Lähmung aller Körperfunktionen führen.

  • Gehhilfen, Orthesen, Rollstühle, Pflegebetten

    Evtl. Muskelstimulatoren zum Muskelaufbau

  • Metatarsalgie Morton-Neuralgie
  • Schmerzen im Bereich der Fußsohle, durch einen Nerv veranlasst

  • Weichbettende Einlagen, Freilegung der schmerzempfindlichen Bereiche

  • Osteochondrosis dissecans
  • Gelenkmaus: Ablösen und Herauslösen von kleinen Knorpelteilen aus Gelenkflächen. Löst sich das Teil kann es durch das sich frei bewegende Knorpelstück zu Bewegungseinschränkung und zur plötzlich Gelenkblockierung kommen.

  • Bandage (ggf. postoperativ)

  • Osteoporose
  • Knochenentkalkung, Festigkeitsverlust
    Nach hormoneller Umstellung des Körpers. Wird durch Inaktivität gefördert. „Der Betonstein, dem die Kräfte die auf ihn wirken nichts ausgemacht hat, verwandelt sich in einen Bimsstein, der die Belastung nicht tragen kann“. Folgen Sinterungsfrakturen/Knochen-besonders Wirbel- brechen unter der Belastung ein. Wirbelkörper verformt sich. Es entstehen Bilder des Fisch-, Keil- oder Plattwirbel.

  • Hilfen zur Patientenmobilisierung geben. z.B. durch die betroffenen Bereiche überbrückende und ruhigstellende Mieder, Orthesen, Korsetts. Die Schmerzlinderung lässt wieder zu sich bewegen zu können. Weiteren Einbrüchen wird in einem hohen Maß vorgebeugt. Bettlägerigkeit und absolute Bewegungsreduzierung heisst es zu vermeiden.

  • PCP
  • Primär chronische Polyarthritis
    Gleichzeitige Entzündung mehrerer Gelenke

  • Entlastende, ruhigstellende evtl. korrigierende Orthesen

  • Plexuslähmung, untere Klumpkesche Lähmung
  • Lähmung der Hand- und Fingerfunktionen.

  • Orthesen, ggf. korrigierend

  • Plexuslähmung, obere Erbsche Lähmung Geburtslähmung
  • Lähmung Ellbogengelenk, Arm hängt schlaff und innenrotiert herab.

  • Führungsorthese, ggf. korrigierend Armauflagen.

  • Pes adductus equino varus
  • Klumpfuß Fehlstellung:
    >C-Form der Fußlängsachse.
    >Fußinnenranderhöhung.
    >Ferse steht steil nach oben.
    >Spitzfußstellung.

  • Klumpfußeinlage, in ausgeprägten Fällen nach Gipsabdruck, im  Sinne einer Dreibackeneinlage, die den Fuß in der Längsachse korrigiert mit Pronationsstreifen / Erhöhung des Außenrandes.

  • Pes valgus
  • Knickfuß Fehlstellung:
    >Fersenbein knickt unter dem inneren Malleolus / Knöchel nach medial/ innen.

  • Knickfußeinlage mit guter Unterstützung des sustentaculum tali / inneren vorderen Fersenbeinbereiches.
    Keine Spreizfuß- / Quergewölbepelotte! Ggf. mit einem oder zwei Fersenaußenbacken zur Führung des Fersenbeins und Supinationskeil. Dieser hält Fersenstellung mittig in neutraler Stellung.

  • Pes plano
  • Plattfuß Fehlstellung:
    >Fersenbein nach vorne gekippt.
    >Quergewölbe unten, alle Mittelfußköpfe / Bereich in dem die Abrollung stattfindet, liegen auf.
    >Längsgewölbe nach unten gesenkt.
    >Fußabdruck zeigt eine geschlossene Fläche.

  • Bei im Wachstum befindlichen KU mit mittelfester bis weicher Einlage beginnen und ständig dem „Korrekturerfolg“ anhebend folgen.
    Nach Ende des Wachstums gut stützende, bettende, weiche Einlagen.

  • Pes plano, kontrakt
  • Plattfuß versteift wie beim Pes plano, jedoch sind die Fußknochen untereinander versteift.

  • Rein bettende Einlage, weich, ggf nach Gipsabdruck.

  • Rheumatisches Fieber
  • Durch Streptokokken , hohes Fieber über 40°, meist im Kindesalter
    Gelenkbeschwerden, Gelenkdeformationen,
    Achsabweichungen

  • Korrigierende und ruhigstellende Orthesen

  • Rippenfrakturen
  • Knochenbruch

    Einer Rippe
    Zwei und mehrere Rippen

  • ! Achtung bei Selbstdiagnosen von KU !
    „… das ist nur eine Prellung“ Immer Gefahr von inneren Verletzungen, besonders der Lunge ! -> Arzt nötig!!!
    Bei einer Rippe Versorgung kaum nötig, evtl. Klettverband.

  • Syndrom
  • Schmerzen, ein Krankheitsbild begleitende „Zustände“, „Bilder“, „Auswirkungen“

  • Spondyolisthese
  • Wirbelgleiten. Wirbel verlieren zum darunter liegenden Wirbel die Bindung (z.B. durch Abbrechen von Knochenteilen bei Osteoporose). Kann angeboren sein und wird erst später festgestellt, wenn Schmerzen auftreten. Der Wirbelsäulenabschnitt der über dem betroffenen Bereich liegt,  schiebt nach vorne, über den darunter liegende Bereich. Hierdurch werden Muskeln und Nervenwurzeln gereizt.

  • Elast. Rückenstützbandagen mit Stäben und/oder fester Pelotte, Mieder bis hin zum Hohmann Überbrückungsmieder Mieder zur  Stabilisierung und Entlordosierung / Aufrichtung der LWS

  • Schiefhals
  • Kopf neigt sich zu einer Seite hin. Ursachen können neurogen, ossär/knöchern, muskulär und oculär/durch das Sehen ausgelöst sein.

  • HWS Orthese zur Ruhigstellung mit Möglichkeit, eine Bewegungsrichtung frei zu geben.

  • „schnellender Daumen“, springender Daumen
  • Durch Verdickung (Knötchen) an der Daumensehne, kann diese nicht frei durch die Sehnenscheide gleiten. Ist der Muskelzug dann kräftig genug, rutscht die Sehne schlagartig durch die Scheide, wodurch sich der Daumen ruckartig bewegt.

  • Daumenorthese, aus elastischem Material od. ruhigstellend

  • Sudeksche, Dystrophie Sudek Syndrom
  • Bewegungs- und Funktionsstörung der Hand
    Nach Trauma/Unfall, Nerven-, Durchblutungsstörung, häufig Komplikationen n. Fraktur / Knochenbruch

  • Bewegungstrainer, Quengel-/ mit einer gewissen Kraft korrigierenden Orthese. Beispielsweise über Gummi- oder Federzug

  • septisch
  • Mit Infektion

  • Scapulafraktur
  • Knochenbruch des Schulterblattes

  • Arm- Abduktionsorthese (-schiene)
    Gefahr beim Schultergelenk liegt darin, dass bei Ruhigstellung mit angelegtem Arm die Rotationsmanschette, durch Überlappung (Faltenbildung) verklebt und nach Behandlung der Arm nicht mehr gehoben werden kann. Aus diesem Grund muss der Arm abduziert, abgespreizt werden. Hierdurch wird die Überlappung der Manschette verhindert.

  • Schenkelhernie
  • Extremhernie / Weichteilbruch. Hierbei zieht sich der „Bruchsack“ bis  in den Oberschenkel.

  • Evtl. Oberschenkelbandage, Bruchband.

    Nicht ohne Arzt/Ärztin zu versorgen

  • Schwachfuß
  • Fuß schmerzt gelegentlich, hängt von Belastung und „Tagesform“ d. KU ab.

  • Fußgymnastik empfehlen
    Weichschaumeinlagen

  • Senkfuß
  • Quergewölbe zwischen Groß- und Kleinzehenballen, Zehe neigt sich nach unten.
    Die drei mittleren Mittelfußköpfe (MFK) senken sich und bekommen Belastungsdruck. Hierdurch entstehen Druckstellen bis hin zu Entzündungen.
    Fußabdruck zeigt eine Belastungssteigerung an den Auflagepunkten der MFK. Fußveränderung oft mit Knickfuß kombiniert.

    War es in der Vergangenheit so, dass stets davon ausgegangen worden ist, dass die Belastung, die Gewichtsübertragung von Körper auf Boden, korrekt über die Fersen und Ballen führt, so haben die Erkenntnisse der elektronischen Fußdruckmessungen ergeben, dass beim Abrollen des Fußes alle MFK bei der Lastübertragung beteiligt sind.
    Im Stand ist dies nicht so.

  • Einlage mit Quergewölbeabstützung = Spreizfußpelotte, die direkt hinter den 3 mittleren MFK, Strahl II – III – und IV anheben soll. Hierdurch soll Belastung im Bereich der MFK auf Groß- und Kleinzehenballen verteilt werden.
    Fußgymnastik

    Gut ist, wenn neben des Blaudrucks, der schon viel aussagen kann, eine elektronische Belastungsmessung mit Computerauswertung vorgenommen wird.
    Bei uns stehen hierfür eine Messplatte mit statischer Messung sowie dynamische „Einschrittmessung“ zur Verfügung. Daneben ein Innensohlen-Messsystem, mit dem via Funkübertragung Schritte eine minute aufgezeichnet und ausgewertet werden.
    Neben Werten der reinen Fußbelastung gibt dieses System auch Informationen darüber, wie sich beispielsweise das Becken bewegt, rotiert. Hier erkannte Disharmonien sind Beleg für Kräfteverluste beim Gehen

  • Spreizfuß
  • Fuß triftet  im Bereich der Mittelfußköpfe (MFK) auseinander.  In der Regel Folge / Konsequenz aus Senkfuß. Fuß wird im gesamten vorderen Bereich falsch belastet. Wird durch Positionsveränderung der Bänder, Sehnen, Muskeln auseinander gezogen. Fuß bekommt im Schuh seitlich Druck.

  • Einlage wie bei Senkfuß, ggf . stärkere Spreiz- / Quergewölbepelotte.

  • Thorakolumbal6+syndrom
  • Schmerzen im Brust- und Lendenwirbel-bereich

  • Wie BWS und LWS Syndrom, jedoch meist die gesamte Wirbelsäule einbeziehend

  • Tendovaginitis
  • Sehnenscheidenentzündung

  • Orthesen zur Ruhigstellung, Bewegungsreduzierung

  • Varikosis, Varizen
  • Krampfadern, Venöse insuffizienz,
    Eine Erklärung für den Name Krampfader ist, dass das Krankheitsbild mit nächtlichen Wadenkrämpfen beginnt. Relativ lange bevor ist optisch eine Wahrnehmung möglich.
    Sichtbare Verdickungen an den Beinen kommen durch „sackartige“ Erweiterungen der Venen. Diese wahrnehmbaren Varizen befinden sich in den oberflächlichen Venen. Gefährlicher, da erst spät zu bemerken ist die Varikosis der tiefliegenden Venen.
    In den erweiterten Bereichen können die sich in den Venen befindlichen Segelklappen nicht mehr schließen und das Blut in kleine „Blutsäulen“ unterteilen. Dies führt dazu, dass das Blut vor dem nächsten Herzschlag, der Schwerkraft folgend rückwärts fließen kann. Beim folgenden Herzschlag kann es beim Aufeinandertreffen des vorwärts und rückwärts fließenden Blutes zu einer Wirbelbildung kommen. Reicht die Kraft des vorwärts fließenden Blutes nicht aus um die komplette Blutmenge weiter in Richtung Herz/Lunge zu transportieren, bleibt ein gewisses Blutkontingent zurück.
    Wiederholt sich dies und Blut verweilt länger in einem Venenbereich, kann dies zur Blutgerinnung und somit zur Bildung eines Thrombus führen. Löst sich dieser kann es zu einem Gefäßverschluss kommen.
    Das Herz muss bedingt dadurch, dass nicht die ganze Blutmenge mit einem Herzschlag vorwärts gedrückt wird, nun öfter schlagen um die benötigte Blutmenge an die Organe zu bringen.
    Dies kann zur Überforderung des Herzens führen.
    Besonders gefährdet:
    >Personen mit nur sitzender oder nur stehender Tätigkeit, da hierdurch die natürliche „Wadenmuskelpumpe“(WMP) ausfällt. Die WMP entsteht durch die Tätigkeit der drei Wadenmuskeln, welche durch das Zusammenziehen beim Fußsenken (auf die Fußspitze gehen) dicker werden, die Venen „ausdrücken“ und den Fluß des venösen Blutes zum Herz/Lungentrakt fördern.
    >Personen nach Operationen
    >wenige Bewegung
    >Schwangere Frauen
    >Frauen mit schwachem Bindegewebe
    >Varikosis in der Familie

  • Venenkissen zum Hochlagern und zur positiven Beeinflussung des Rückflusses.

    Stützstrümpfe, Reise-, Sportstützstrümpfe zur Prophylaxe

    Kompressionsstrümpfe (KoSt) zur Therapie.
    Durch den Einsatz der KoSt wird der Rückfluss gefördert. Durch den Druck von Außen auf das Bein, der durch die vorgegebenen Werte der vier KKL nachvollziehbar ist, werden die Venen und somit auch die Varizen verengt. Dies hat zur Folge, dass sich die dreiteiligen Segel- Venenklappen wieder besser oder ganz schließen können und die Blutsäule am Zurückfließen gehindert wird.

    Da das Herz nun wieder bei jedem Schlag mehr Blut transportiert, aber immer noch in erhöhter Frequenz schlägt, kommt es bei vielen KU, besonders bei der Versorgungen mit Strumpfhosen, zu einem kurzfristigen „Sauerstoffüberschuss“. Dieser kann zu einem „…merkwürdigen Gefühl in der Brust, zu einem kribbeln“ (so Originalton von Kunden) führen.
    Dies legt sich aber nach einigen Tagen, da sich die Herzfrequenz auf das nötiges Maß reduziert.
    Ebenso kann es zu einer Druckerhöhung kommen, die bei Herzkranken Menschen zu Problemen führen kann. Hierauf ist mmer zu achten. Die Herzproblematik behandelnde Ärzte/Ärztinnen sollten immer in die Versorgung einbezogen sein.

    Versorgung meist mit Strümpfen, die im Rundstrickverfahren gefertigt sind. Zur korrekten Versorgung sind immer viele Längen- und, Umfangmaße zu nehmen. Diese entscheiden ob ein Maß-Konfektionsstrumpf oder eine Maßanfertigung erforderlich ist.

    Bestehen starke, Umfangsprünge sind Strümpfe im Flachstrickverfahren angesagt. Nur diese können diese auffangen und einen korrekten Druckverlauf garantieren.