Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

OKweitere Informationen

V

  • Diagnose

  • Erklärung

  • Was können wir tun

  • Varikosis, Varizen
  • Krampfadern, Venöse insuffizienz,
    Eine Erklärung für den Name Krampfader ist, dass das Krankheitsbild mit nächtlichen Wadenkrämpfen beginnt. Relativ lange bevor ist optisch eine Wahrnehmung möglich.
    Sichtbare Verdickungen an den Beinen kommen durch „sackartige“ Erweiterungen der Venen. Diese wahrnehmbaren Varizen befinden sich in den oberflächlichen Venen. Gefährlicher, da erst spät zu bemerken ist die Varikosis der tiefliegenden Venen.
    In den erweiterten Bereichen können die sich in den Venen befindlichen Segelklappen nicht mehr schließen und das Blut in kleine „Blutsäulen“ unterteilen. Dies führt dazu, dass das Blut vor dem nächsten Herzschlag, der Schwerkraft folgend rückwärts fließen kann. Beim folgenden Herzschlag kann es beim Aufeinandertreffen des vorwärts und rückwärts fließenden Blutes zu einer Wirbelbildung kommen. Reicht die Kraft des vorwärts fließenden Blutes nicht aus um die komplette Blutmenge weiter in Richtung Herz/Lunge zu transportieren, bleibt ein gewisses Blutkontingent zurück.
    Wiederholt sich dies und Blut verweilt länger in einem Venenbereich, kann dies zur Blutgerinnung und somit zur Bildung eines Thrombus führen. Löst sich dieser kann es zu einem Gefäßverschluss kommen.
    Das Herz muss bedingt dadurch, dass nicht die ganze Blutmenge mit einem Herzschlag vorwärts gedrückt wird, nun öfter schlagen um die benötigte Blutmenge an die Organe zu bringen.
    Dies kann zur Überforderung des Herzens führen.
    Besonders gefährdet:
    >Personen mit nur sitzender oder nur stehender Tätigkeit, da hierdurch die natürliche „Wadenmuskelpumpe“(WMP) ausfällt. Die WMP entsteht durch die Tätigkeit der drei Wadenmuskeln, welche durch das Zusammenziehen beim Fußsenken (auf die Fußspitze gehen) dicker werden, die Venen „ausdrücken“ und den Fluß des venösen Blutes zum Herz/Lungentrakt fördern.
    >Personen nach Operationen
    >wenige Bewegung
    >Schwangere Frauen
    >Frauen mit schwachem Bindegewebe
    >Varikosis in der Familie

  • Venenkissen zum Hochlagern und zur positiven Beeinflussung des Rückflusses.

    Stützstrümpfe, Reise-, Sportstützstrümpfe zur Prophylaxe

    Kompressionsstrümpfe (KoSt) zur Therapie.
    Durch den Einsatz der KoSt wird der Rückfluss gefördert. Durch den Druck von Außen auf das Bein, der durch die vorgegebenen Werte der vier KKL nachvollziehbar ist, werden die Venen und somit auch die Varizen verengt. Dies hat zur Folge, dass sich die dreiteiligen Segel- Venenklappen wieder besser oder ganz schließen können und die Blutsäule am Zurückfließen gehindert wird.

    Da das Herz nun wieder bei jedem Schlag mehr Blut transportiert, aber immer noch in erhöhter Frequenz schlägt, kommt es bei vielen KU, besonders bei der Versorgungen mit Strumpfhosen, zu einem kurzfristigen „Sauerstoffüberschuss“. Dieser kann zu einem „…merkwürdigen Gefühl in der Brust, zu einem kribbeln“ (so Originalton von Kunden) führen.
    Dies legt sich aber nach einigen Tagen, da sich die Herzfrequenz auf das nötiges Maß reduziert.
    Ebenso kann es zu einer Druckerhöhung kommen, die bei Herzkranken Menschen zu Problemen führen kann. Hierauf ist mmer zu achten. Die Herzproblematik behandelnde Ärzte/Ärztinnen sollten immer in die Versorgung einbezogen sein.

    Versorgung meist mit Strümpfen, die im Rundstrickverfahren gefertigt sind. Zur korrekten Versorgung sind immer viele Längen- und, Umfangmaße zu nehmen. Diese entscheiden ob ein Maß-Konfektionsstrumpf oder eine Maßanfertigung erforderlich ist.

    Bestehen starke, Umfangsprünge sind Strümpfe im Flachstrickverfahren angesagt. Nur diese können diese auffangen und einen korrekten Druckverlauf garantieren.